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Saturday, 27. March 2004 |
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Länderbahn Forum 2/97 Inhaltsverzeichnis: Sehr geehrter Länderbahnfreund, vor Ihnen liegt die zweite Ausgabe des Länderbahn Forums. Was zunächst als spontane Umsetzung einer langgehegten Idee begonn ist inzwischen ein umfassendes Rundschreiben geworden das bereits mehr als 250 Leser weltweit kennt. Seit dem Erscheinen der ersten Ausgabe im Februar 1997 habe ich viele positive Reaktionen aus dem Leserkreis erhalten, sowie eine Reihe neuer Ideen und inhaltlichen Vorschlägen zum Länderbahn Forum. Wie Sie bereits am Umfang des vorliegenden Rundschreibens erkennen können hat der Umfang erheblich zugenommen, was letztlich auch auf neue Themenbereiche zurück zu führen ist. In dieser Nummer werden Sie auch erstmals Beiträge von Hobbykollegen vorfinden. Beim Lesen der Namen werden Sie erkennen, daß es sich bei den Autoren um sehr erfahrene und renommierte Hobbykollegen handelt. Hierüber freue ich mich natürlich sehr, allerdings freue ich mich darauf in Zukunft auch von anderen Lesern Beiträge zu erhalten. Das Motto ist nämlich unverändert: "Von Modellbahnern für Modellbahnern". Ich lade Sie also erneut ein um am Länderbahn Forum aktiv mit zu machen. Den ersten Schritt können Sie damit setzen indem Sie den kleinen Fragebogen am Ende dieses Rundschreibens beantworten. Ich möchte nämlich gerne etwas mehr über Ihre Hobby-Interessengebiete erfahren damit das Länderbahn Forum noch besser darauf abgestimmt werden kann. Lassen Sie sich überraschen von dem erweiterten Inhalt des Länderbahn Forum und von dem neuen Service-Angebot "Länderbahn Shop". Und nun wünsche ich Ihnen viel Spass am Lesen! Mit freundlichen Grüßen aus Utrecht, Tobias Frydman (EMail: forum@frydman.demon.nl)
Bezeichnung
der Wagen bei der K.W.St.E. Die Wagen der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen (K.W.St.E.) waren mit großen Buchstaben, genannt Litera, bezeichnet. Ergänzende Buchstaben im Sinne der späteren Nebengattungszeichen gab es nicht. Das System war ursprünglich einfach und klar gegliedert, z.B. waren Litera A bis C vierachsige Personenwagen, Litera D und E zweiachsige Personenwagen, Litera F und G vierachsige Güterwagen, Litera H und J zweiachsige Güterwagen. Durch später hinzugekommene, völlig neue Wagenbauarten und die in Württemberg zahlreichen Umbauten wurde dieses System jedoch völlig aufgeweicht. Besonders bei den Personenwagen, denen ja nur die Litera A bis E zur Verfügung standen, wurde ziemlich wild alles Passende und Unpassende zusammen gereiht. Bei den Güterwagen waren nach hinten genügend Buchstaben frei, so daß hier das Bezeichnungssystem durchschaubar blieb. Warum jedoch die Latrinenwagen unter Litera J eingereiht wurde, wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben. An den einzelnen Wagen war die zugehörige Litera vor der Wagennummer angeschrieben. Personenwagen, Güterwagen, Postwagen und Gepäckwagen hatten jeweils eigene, bei Null beginnende Nummernkreise. Diese Einteilung hatte relativ lange Bestand, die ab 1914 gebauten Personen-wagen 4. Klasse nach Zeichnung 20 411 B waren demnach noch als E4 bezeichnet. Andererseits wurde das preußische System Bezeichnungssystem schon weit früher eingeführt. So waren die ab 1908 gebauten Wagen nach Zeichnung 20 401 schon als Bci geführt. Es scheint also auch bei fabrikneuen Wagen das alte und das neue Bezeichnungsschema einige Zeit nebeneinander bestanden zu haben. Die Güterwagen sind spätestens ab 1909 nach den Richtlinien des Deutschen Staatsbahn-Wagenverbandes bezeichnet worden, im württembergischen Wagen- verzeichnis von 1911 werden hierfür jedenfalls keine alten Bezeichnungen mehr verwendet. (Eine Übersicht der verschiedenen Wagen der K.W.St.E. finden Sie auf der gegenüberliegenden Seite) Übersicht der Litera der K.W.St.E. Litera Bauart Klasse Achsen Anmerkungen A Durchgangwagen 1. 2 Salonwagen 2,3,4 Revisionswagen 3 als Salonwagen umgebaut Coupewagen 1. 2 Coupewagen 1. u 2. 2,3 Artzwagen 3,4 B Durchgangwagen 2. 4 BC Durchgangwagen 2. u 3. 3,4 C Durchgangwagen 3. 4 zum Teil aus Lit C umgebaut C4 Durchgangwagen 4. 4 D Durchgangwagen 2. 2 Coupewagen 2. 2 Da Durchgangwagen 2. u 3. 2 E Durchgangwagen 3. 2 E4 Durchgangwagen 4. 2 zum Teil aus Lit E umgebaut F bedeckte Güterwagen 4 G offene Güterwagen 4 GS Rungenwagen 2 Umbau Lit G, Rungen aus Lit S Gef Gefangenenwagen 2 Gep Gepäckwagen 2,3,4 H bedeckte Güterwagen 2 auch: Bierwagen, Küchen- wagen,Pferdestallwagen Tarierwagen HS großräumige bed. Güterwagen 2 Untergestell von Lit S J offene Güterwagen (8 bis 10t Tragf) 2 auch: Cichorienwagen, Dünger- wagen, Latrinenwagen, Salzwagen Torfwagen, K Kohlenwagen mit eisernen Wänden 2 Tarierwagen 2 abgeleitet aus Kohlenwagen L Langholswagen 2 M doppelbödiger Viehwagen 2 N Niederbordwagen 2 alte Bezeichnung: Kieswagen NL Niederbordwagen mit Langholzschemel 2 Schemel von Lit L O offene Güterwagen (15t Tragf) 2 OL offene Güterwagen mit Langholzschemel 2 Schemel von Lit L P Postwagen 2,3,4 R Kesseltransportwagen 2 S Rungenwagen 2 alte Bez.: Plattformwagen SS Schmalspurtransporteur 4 1000 mm Spurweite SSS Schmalspurtransporteur 6 750 und 1000 mm Spurweite V einbödige Viehwagen 2
Neuheitenbericht für Selbstbauer Dieser nicht ganz wertfreie Neuheitenbericht wendet sich an Sammler und Fans von Länderbahnmodellen, insbesondere die Selbst- und Umbauer mit dem Ziel, Informationen von Händlern und Hersteller anläßlich Messen (Nürnberg, Siensheim, Dortmund), Treffen und Gesprächen zu vermitteln, welche die herkömmlichen Zeitschriften nicht oder nur ungenügend bereitstellen. Schwerpunktmäßig handelt es sich um die Vorstellung von Kleinserienprodukten oder um geeignete Großserienprodukte als Basismodelle für den Umbau. Die Vorstellung beschränkt sich vorerst auf Modelle nach deutschen Vorbildern in der Spurweite H0 der Epoche I. Auch Schmalspurfahrzeuge und Anlagenzubehör sind in der Auflistung nicht enthalten. (Hierüber näheres in der Anbieter-Übersicht) Sofern aktuelle Liefertermine in Erfahrung gebracht werden konnten, sind diese angegeben. Bavaria Bilger Born Fleischmann Fulgurex GB-Modell Klein Lemaco Märklin Micro-Metakit Modellbau Fuchs Model Loco Perlmodel Piko Roco Trix Weinert Westmodell Die Fa. Lokwerkstatt Dederich fertigt übrigens die o.g. T 3 mit Fleischmann-Fahrwerk in preußischer Ausführung in einer Lackierung in RAL 6020 und mit Zierlinien.
Wagenbauprojekt "Württemberg Litera J" Als erster Beitrag einer Reihe von vier Wagenbauprojekten der K.W.St.E. von Gregory Procter aus Neuseeland finden Sie auf den folgenden Zeilen eine Anleitung zum Bau eines Modells des württembergischen Typ Litera J: Modelle von württembergischen Wagen sind im Angebot der verschiedenen Modellhersteller leider nur selten zu finden. Die wenigen Modelle, welche man beim Fachhändler kaufen kann, bieten leider nur eine begrenzte Möglichkeit um eine umfassende Sammlung von entsprechenden Modellen zu sammeln. Es gibt allerdings einige wenige Wagenmodelle anderen Ursprungs, welche als Grundlage für einen Umbau zu einem nahezu vorbildgetreuen Modell dienen können. Der heutige Umbauvorschlag soll uns nicht zu einem exakt maßstäblichen führen, sondern ist Vorbildmodellen nachempfunden, welche auf historischen Aufnahmen ersichtlich waren. Da das Modell auf dem Standardfahrwerk für württembergische Modelle von Märklin basiert kann es sich auf jedem Fall hiermit bezüglich der Vorbildtreue messen. Ausgangspunkt für den Umbau sind:
Das Fahrwerk: Das Märklin-Fahrwerk benötigt im Prinzip keine Anpassungen, aber um das Aussehen zu
verbessern sollte man gefederte Puffer, neue Radsätze und eine Kurzkupplungskulisse
anbringen. Ansonsten sollten Sie die angegossenen Märklin Puffer etwas 0.5 mm vor der Pufferbohle mit einem scharfen Messer entfernen und ein passendes Loch für die Federpuffer bohren, wobei die Stümpfe der Märklin-Puffer als Bohrhilfe. Sind die Löcher gebohrt, können die Stümpfe endgültig entfernt werden. Falls Sie das Fahrwerk des Märklin Wagen Nr. 4685 verwenden, sollten Sie den Einbau einer Kurzkupplungskulisse erwägen. Ich habe selbst die Kupplungsadapter von Ribu erfolgreich eingebaut, aber es gibt auch andere Alternativen. Bei dem Ribu-Adapter reicht es aus, diese mit Klebstoff (2-Komponenten Leim) zu befestigen - sie passen ohne daß ein Befeilen der Unterseite nötig ist. Der Wagenkasten: Von den drei Kleinbahn Modellen, welche ich für Umbauten benutzt habe, war jedes zwar in den Abmessungen identisch aber in der Detaillierung unterschiedlich. Das Fahrwerk dieses Modells ist für dieses Bauprojekt ohne Bedeutung und findet deshalb einen Platz in unserer Bastelkiste. Frühe Modelle von Kleinbahn besitzen eine erhaben ausgeführte Beschriftung, welche erst einmal entfernt werden muß. Dies kann am Besten mit einer Modellmeißel von 4 - 6 mm Durchmesser ausgeführt werden. Die Beschriftung wird mit feinen Stichen vorsichtig abgetragen, wobei die letzen Reste sehr vorsichtig und sorgfältig entfernt werden sollten, da ansonsten der Wagenkasten beschädigt wird. Auch das untere Türgestell des Om12 muß entfernt werden. Zum groben Entfernen dieser Teile kann man z.B. die Modellsäge von Roco benutzen. Hierzu müssen Sie die Säge in der Höhe der Stützstreben ansetzen und das Gestell abtrennen. Ist dies geschehen wird mit einer kleinen Flachfeile die Schnittstelle entsprechend den Stützstreben egalisiert. Da die Streben sehr fein ausgeführt sind, sollten Sie diese Arbeiten sehr vorsichtig ausführen. Hierbei können dann auch gleichzeitig der leicht vorstehende Spritzformansatz an den Bodenstreben entfernt werden. Ist dies geschehen sollten Sie die Reste des Untergestellrahmens mit einem scharfen Bastelmesser abschneiden. Ich gehe davon aus, daß man selbst einschätzen kann welche Teile des Rahmens nicht entfernt werden müssen. Entfernen Sie jeweils nur einige Millimeter pro Schnitt, wobei Sie horizontale und vertikale Schnitte abwechseln sollten, sodaß Sie einen Spielraum behalten und nicht den Wagenboden beschädigen. Ältere Kleinbahn Wagen besitzen ausschliesslich vertikale Streben, während neuere Modelle auch rechtwinklige Streben besitzen. Diese Art von Streben habe ich auf historischen Aufnahmen von württembergischen Wagen nicht zurückgefunden, desshalb habe ich diese Streben bei meinen Modellen entfernt (allerdings könnte ich mich hier auch täuschen, da ich nur wenige Aufnahmen besitze). Durch das Belassen dieser streben kann man aber auch mehr Variation in seine Sammlung gleichartiger Wagen bringen. Um den Wagenaufbau in das Märklin-Fahrwerk ein zu passen, muß man die seitlichen Endstreben um einige Millimeter verkürzen damit diese mit den Bremserbühnenböden fluchten zu können. Hierzu wurde erneut der Modellmeißel benutzt, wobei nach jedem Hieb ein Paßversuch erfolgt. Ist dies gelungen werden die vier Querstreben soweit abgetragen bis der Aufbau gleichmäßig auf dem Wagengestell aufsitzt. Da jedes meiner Basismodelle kleine Unterschiede in der Ausführung verzeichneten, kann ich hierbei nur den allgemeinen Tip geben um die Fixationsnasen an der Unterseite des Wagenaufbaus ganz zu entfernen. Um das Gewicht der Modelle zu erhöhen sollten die Gewichte des Kleinbahn- bzw. Märklinmodells belassen werden. Zur Bevestigung der Gewichte wird doppelseitiges Klebeband verwandt. Erfahrene Umbauer können eine weitere Anpassung ausführen: den Austausch der angegossenen Seitentüren gegen Türen aus Holz. Bei der Ausführung sollten man sich am Vorbild der entsprechenden Rai-Mo oder Märklin Modelle orientieren. Um die Kunststofftüren zu entfernen sollten Sie ein Skalpell oder ein ähnlich scharfes Schneideinstrument benutzen. Hierbei gilt es um den Schnitt vorsichtig zu setzen, damit weder die Seitenwand oder der Wagenboden beschädigt wird. Ich benutze selbst zum Schutz hierbei ein Kunstoffprofil oder ein Stück Papier, welches zwischen die Säge und die Verstrebung positioniert wird. Mit einer feinen Stichsäge kann die Türe entlang des Bodenteils abgetrennt werden. Ist dies geshehen, kann der Rest der Türe mittels Feile oder Bastelmesser entfernt werden. Danach schabt man auf einem 1mm dicken Kunststoffstück die Bretterstruktuur des Kleinbahn Wagenkasten nach. Den Türrahmen gestaltet man aus einem 0.75 mm dicken Kunststoffstreifen nach. Die Türscharniere gestalte ich aus einem 2 mm langen Stück des gleichen Kunststoffstreifen und den Türriegel habe ich aus einem Stück zurechtgebogenen Messingdraht. Das Lackieren: Als Vorbereitung zum Lackieren wasche ich das Modell erst einmal in lauwarmen Wasser, dem ich einige Tropfen Geschirrspülmittel hinzugefügt habe. Danach wird das Modell mit klarem Wasser abgespült. Zum Lackieren benutze ich einen Sprühlack der eigentlich für die Grundierung von Autos benutzt wird. Hierzu wird das Modell auf einem kleinen Karton positioniert und die Sprühdose aus ca. 35 cm Entfernung zügig und gleichmässig parallel zum Modell bewegt. Hat man eine Lacklage angebracht wird der Karton gedreht und eine weitere Seite des Wagens lackiert. Man sollte nie probieren um sofort eine deckende Lacklage anzubringen, sondern lieber in 3 bis 4 Lackiergängen ans Ziel gelangen. Man sollte vor Beendigung des Lackieren auf jeden Fall kontrollieren ob alle Seiten der Wagenprogile eine deckende Lacklage erhalten haben. Hat man ein Stück vergessen, kann man dieses durch einen anderen Sprühwinkel nachlackieren, wobei man allerdings darauf achten sollte den Abstand zwischen Sprühdose und Modell zu verringern. Das lackieren sollte übrigens vor dem definitiven Zusammenbau von Fahrgestell und Wagenaufbau geschehen. Für eine passende Beschriftung für dieses Modell kann man auf die alten Rai-Mo Beschriftungen zurückgreifen/ Alternativ bieten sich auch Letraset Aufreibebuchstaben an. Vielleicht gibt es aber bald auch passende Beschriftungen für württembergische Güterwagen. Zur Fixierung des Fahrwerks mit dem Wagenaufbau benutze ich übrigens 2-Komponenten Kleber, wobei zwei kleine Tropfen auf jeder Seite reichen hierfür vollkomen aus.
Unter diesem Titel finden Sie in den Ausgaben des Länderbahn Forum fragen von Modellbahn Kollegen, welche auf der Suche nach bestimmten Informationen sind. An dieser Stelle können Sie Fragen stellen bezüglich aller relevanten Themen zum Bereich Länderbahn, ob es nun Vorbild oder Modell bezogen ist. Sollten Sie weiter helfen können, dann bitte ich Sie unserem Kollegen direkt weiter zu helfen. Natürlich steht diese Rubrik allen Lesern des Länderbahn Forum zur Verfügung, also nutzen Sie die Möglichkeit. Kevin McClure aus San Francisco, USA (e-mail: kevinmccl@aol.com) hat folgende Frage: Ungefähr 1913 erhielt mein Vater zu Weihnachten eine Modelleisenbahn, welche aus einer deutschen Dampflok und einem Personenwagen bestand. Auf der Kolbenstange stehen die Buchstaben DRP und der Personenwagen hat die Aufschriften "Internationale Schlafwagen Gesellschaft" und "Speisewagen". Die Lok kann befeuert werden. Die Modelle haben ein eingeprägtes Firmenzeichen, das aus zwei Diamant-formigen Zeichen besteht, wobei der kleinere Diamant sich im Inneren des größeren Diamanten befindet. An der Unterseite (zwischen den beiden unteren Kanten der Zeichen) findet sich der geschwungene Schriftzug "Bavaria". In der Mitte des kleineren Diamanten befinden sich drei kleine Kreise in der Form eines Dreiecks. Die Spurweite ist ca. 38.1 mm, also zwischen Spur I und Spur 0. Wer kann mir helfen mehr über den Hersteller der Lok und des Wagens heraus zu finden? PS: Sollten Sie eine Antwort haben aber kein email, dann können Sie die Antwort auch an die Redaktion senden, ich leite Ihre Antwort an Kevin weiter. Tobias Frydman aus Utrecht hat die folgende Frage: Auf meiner zukünftige Modellbahnanlage (Thema: K.Bay.Sts.B. ca 1880) möchte ich auch einige Torfremisen nachbilden, wie sie sich vielfältig auf bayerischen Stationen befunden haben. Wer besitzt alte Aufnahmen oder Bauzeichnungen von solchen Remisen und kann mir Kopien hiervon zusenden oder weiss wo ich Informationen hierüber finden kann? In der ersten Ausgabe des Länderbahn Forum habe ich über die Möglichkeit eigener Wagenbauprojekte geschrieben. Ausgangspunkt hierbei war die Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten von unterschiedlichen Gebieten aus dem Leserkreis, welche ein gemeinschaftliches Modell erarbeiten (möglicherweise auch in Kooperation mit einem Kleinserienhersteller) und dieses Modell den Lesern des Länderbahn Forum zum Selbstkostenpreis zum Kauf an zu bieten.Die vielen Reaktionen auf meinen Aufruf um Ihre Kenntnisse zur Verfügung zu stellen, haben mich angenehm überrascht. So haben sich sowohl Hobbykollegen, welche Erfahrungen im Bereich des technischen Zeichnen, im Erstellen von Urmodellen, etc.. gemeldet. Zwar hat keiner von uns selbst bisher hochwertige Teile selbst geätzt, aber wir haben die Anschriften einiger professionellen Ätzbetriebe gesammelt an welche diese Arbeit vergeben werden könnte.Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem/den zu realisierenden Modell(en). Zwar hat jeder von uns sein eigenes Traummodell, aber dies auf einen gemeinschaftlichen Nenner zu bringen, ist nicht ganz einfach. Hier können Sie nun selbst Einfluss nehmen. In dem beigefügten Fragebogen können Sie Ihre 3 Top-Traummodelle im Wagenbereich nennen. Je öfter ein bestimmter Typ genannt wird, desto größer ist die Chance auf Realisation. Also, nutzen Sie die Chance!In diesem Zusammenhamg möchte ich jedoch darauf hinweisen, daß Sie Geduld mit uns haben müssen. Nicht nur, daß so ein Gemeinschaftsprojekt viel Koordination benötigt, auch die Ausführung muß sorgsam geplant werden. Da jeder von uns (wahrscheinlich) auf den täglichen Broterwerb in Form von Frondiensten (auch Arbeit genannt) angewiesen ist, spielt der Faktor "verfügbare Zeit" ebenfalls eine dominante Rolle. Aber lieber auf ein Traummodell etwas warten, als jahrelang vergebens im Messeheft danach zu suchen, nicht wahr? Vielleicht ergibt sich ja bereits im nächsten Länderbahn Forum aine konkretere Ausarbeitungsmoglichkeit.PS: Nennenswert erscheint mir in diesem Zusammenhang noch das Folgende: Ein Hobbykollege, der seit Jahren ebenfalls den Plan eines selbstgemachten Modells mit sich trug, hat eine Arbeitsweise entwickelt, bei der - obwohl Messingätzteile die Basis des Modells bilden - kaum Lötarbeiten anfallen könnten. Auch hier hoffe ich auf nähere Berichtgebung in der nächsten Ausgabe.
Unter dieser Runrik will ich regelmässig einige interessante Druckerzeugnisse für unseren Leserkreis hervorheben. Die Auswahl ist natürlich subjektiv, aber ich hoffe daß auch für Sie das eine oder andere interessante Produkt dabei ist. Falls Sie selbst noch Tips und Hinweise haben, konnen Sie diese naturlich gerne an mich weiterleiten. In der heutigen Ausgabe möchte ich die folgenden Bücher bzw. Zeitschriften erwähnen:
Ebenfalls auf viel positive Resonanz ist unser Aufruf bezüglich einer Arbeitsgemeinschaft Modellbahnbau gestoßen. Als Initiativnehmer hat Herr Günther inzwischen in Zusammenarbeit mit einem ansässigen Fachhändler (in Südwestdeutschland) eine erste Reihe von workshops zum Thema Löten in der Vorweihnachtszeit geplant. Die workshops finden 1 x wöchentlich statt und zwar am Abend (ca. 19:00 bis 22:00 Uhr). Falls Sie Interesse an diesen workshops haben sollten Sie sich mit Herrn Günther in Verbindung setzen (Tel.: 07121-46833) Im Früsommer 1998 dann wird der erste Länderbahn Forum workshop stattfinden. Unter Anleitung von zwei erfahrenen Kollegen werden in einem ca. einwöchigen Kurs die Grundlagen des Löten von Messingmodellen vermittelt. Am Ende des workshops hat der/die Teilnehmer(in) selbständig einen Bausatz eines einfachen Wagen aus Messingteilen zusammengelötet (oder auch nicht, je nachdem ). Auch eine kurze Einführung in das Lackieren hochwertiger Modelle gehört zum Program. Dieser workshop wird ebenfalls im wilden Südwesten stattfinden und es besteht die Möglichkeit ein Rahmenprogramm für Partner zu planen. Außerdem besteht die Chance um mit Herrn Günther einen Segelflug über die Schwäbische Alp zu machen. An diesem workshop können ca. 12 Personen teilnehmen. Melden Sie sich bitte bei Interesse bei der Redaktion.
Beschriftungen für Länderbahn Modelle Wie bereits im ersten Länderbahn Forum angekündigt, ist ab sofort der zweite Beschriftungssatz für bayerische Wagenmodelle verfügbar. Aufgrund von Originalvorlagen wurden wieder eine Vielzahl neuer Beschriftungsvarianten erarbeitet. In Kombination mit dem ersten Beschriftungs-satz ist es nun möglich alle Güterwagenvarianten der K.Bay.Sts.B. vorbildgerecht zu beschriften (mit Ausnahme der Bierwagen, hier wird ein weiterer Bogen momentan erarbeitet). Neben den bekannten bayerischen Wagentypen sind nun auch einige der ursprünglichen Beschriftungsvarianten der Bayerischen Ostbahn von vor 1875 realisierbar. Dies ist bisher noch nicht möglich gewesen und kann als einmalig beschaut werden! Da viele der bayerischen Rai-Mo und einige Bavaria Modelle auf ehemaligen Ostbahnwagen basieren, sind nun Beschriftungs-variationen möglich. Hiermit ist es dann auch möglich, das Einheitsgrün der Bayernwagen durch dunkelbraune (?) Ostbahnwagen zu durchbrechen. Ebenfalls auf diesem neuen Beschriftungssatz finden Sie einige Nummervarianten für einige Modelle von Trix. Hiermit sind realistische Ganzzüge mit unterschiedlichen Wagennummers ebenfalls möglich. Abgerundet wird der Bogen durch Tenderbeschriftungen und einige Zierlinien, welche individuell benutzt werden können.
Auch diese Rubrik ist neu im Länderbahn Forum. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit will
ich hier Anbieter von Interessanten Produkten für uns Länderbahn Freunde vorstellen. In
der Regel erhalten Sie diese Produkte bei Ihrem Fachhändler, wo auch weitere
Informationen vorliegen. Sollten Sie Probleme haben die genannten Produkte zu erhalten,
können Sie sich aber auch an mich wenden. Ich werde versuchen Ihnen weiter zu helfen. In
diesem Zusammenhang will ich darauf hinweisen, daß ich auch Anbieter von Materialien für
den hochwertigen Anlagenbau hier nennen werde. Born (PO Box 17 04, CH-8640 Rapperswil) Fuchs Modellbau (Ulmenstraße 11, D-82256 Fürstenfeldbruck) Günter Modellbau (Deutstetter Str. 16, D-72519 Veringenstadt) Micro Metakit (PO Box 1141, D-84004 Landshut) MK Modelbouwstudios (Hoogstraat 59, NL-5258 BB Berlicum) Rainershagen Naturals (Graßhoffstraße 40a, D-32425 Minden-Todtenhausen) Reitz Modellbau (Sonnenstraße 13, D-73441 Bopfingen-Schloßberg) SB Modellbau (Ilzweg 4, D-82140 Olching) Silhouette (Am Glockenbach 11, D-80469 München) Teichmanns Special-Modelle (Schmiedeacker 4, D-35041
Marburg/Haddamshausen) Weinert Modellbau (Mittelwendung 7, D-28844 Weyhe/Dreyhe)
Mit dieser kleinen Umfrage möchte ich gerne etwas mehr über Ihre Wünsche und Ideen für das Länderbahn Forum erhalten. Dies ist mir wichtig, da ich das Länderbahn Forum nicht als persönliches Meinungs-Instrument gestalten möchte, sondern allen Freunden von Modellen der Länderbahnen eine Basis zum Informations- austausch bieten will. Ich möchte Sie also herzlich bitten hieran teil zu nehmen und mir Ihr Feedback zu geben. Alles was machbar ist, werde ich versuchen zu realisieren! 1. Für welche Länderbahn(en) interessieren Sie sich besonders: K. Bay. Sts. B. KPEV K. W.St. E. K. Saechs. Sts. B. andere, nämlich ............................ 2. Sammeln Sie nur Fertigmodelle von auch Bausätze Großserienherstellern Kleinserienherstellern Maßstab Z N H0 O I
3. Welche Themenbereiche erwarten Sie im Länderbahn Forum?
(mehrfach Nennungen möglich)
Neuheitenberichte von Länderbahnmodellen und - zubehör
Bauprojekte von Loks Wagen Anlagenbau
Historische Hintergrundberichte
Technische Info bzgl. Vorbild- und Modellbahntechnik
Anbieterinformationen
4. Besitzen Sie eine Anlage JA NEIN
5. Planen Sie den Bau einer Anlage in absehbarer Zeit JA
NEIN 6. Haben Sie Erfahrung im Bau von Modellen JA NEIN 7. Verfügen Sie über Kenntnisse im Löten Ja/Nein Spritzlackieren Ja/Nein Drehen Ja/Nein andere Techniken ............................ 8. Nennen Sie Ihre 3 Wunschmodelle a) ............................ b) ............................ c) ............................ 9. Haben Sie sonstige Anregungen/Ideen/Wünsche/Kritik, etc. ............................ ............................ ............................
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