Länderbahn Forum

 

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Friday, 02. April 2004

 

Länderbahn Forum 3/99

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

1. Kurz belichtet

2. Leserumfrage 1999

3. Och ---- nur so ein paar kleine Rai-Mo-Wägelchen

4. Die preußische G 8.1

5. Die italienischen Länderbahnen, Teil 4: Das erste Staatsbetrieb von 1876 bis 1885

6. Das Signalwesen der deutschen Länderbahnen, Teil 1

7. Neue Beschriftungsvarianten

8. Neu im Länderbahn Shop: Bausätze von MK Studio

9. Lesezeichen

10. Neuer Exklusiv-Doppelbausatz

11. Neue Länderbahn-Modellbahnprodukte

 

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Lieber Länderbahnfreund,

Viele gute Nachrichten gibt es in dieser Ausgabe des Länderbahn Forum: Zunächst einmal die Bierwagenbeschriftungen. Erstmals finden Sie bei diesem Forum eine Farbbeilage, die die beiden Bierwagenbeschriftungs-sätze wiedergeben. Viel Vora-rbeit wurde geleistet um dieses Projekt endlich zu realisieren und ich hoffe, Sie stimmen mir zu, wenn ich feststelle, daß sich das Warten gelohnt hat.

Außerdem habe ich mich sehr gefreut über die vielen aufmunternden und positiven Reaktionen die ich aufgrund meiner "etwas frustrierten" Einleitung im letzten Forum erhalten habe. Ich danken Ihnen herzlich für Ihre freundlichen Worte und die vielen "weiter so". Ich werde mich jedenfalls bemühen um Ihnen auch in der Zukunft ein interessantes Forum zu bieten.

Natürlich möchte ich auch all denjenigen unter Ihnen danken, die sich die Mühe gemacht haben um meinen Fragebogen 1999 zu beantworten. Ich habe interessante Anregungen erhalten, die ich gerne mit Ihnen teile in dieser Ausgabe des Länderbahn Forum. Allerdings waren auch einige überraschende Ergebnisse aus der Umfrage gekommen, die auf die Gestaltung des Länderbahn Forums einen (hoffentlich positiven) Einfluss haben werden.

Mit freundlichem Gruß aus Utrecht,

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Kurz belichtet

 

Von einigen Lesern habe ich Hinweise erhalten, daß neben den "offiziellen" Projekten auf dem Gebiet von Länderbahn-Modellprojekten, auch private Initiativen entstanden sind. Dies ist natürlich sehr erfreulich, da das Forum nur ein Kommunikationsmittel ist und gerade solche Aktivitäten stimulieren will. Natürlich sind manche Projekte noch geheim, aber wenn Sie sich mit konkreten Plänen beschäftigen und hierüber berichten wollen, oder Mitstreite suchen, dann benutzen Sie doch bitte unser Forum zur Kommunikation hierfür. Die Anzahl der Leser steigt noch immer und da es auch noch eine Reihe von "Mitlesern" gibt, erreichen Sie mit einem dergleichen Aufruf sicher interessierte Partner.
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Es ist möglich, daß Sie aufgrund von Adressabdrucken im Länderbahn Forum auch durch kommerzielle Anbieter von Modellbahnprodukten angeschrieben werden, die Ihre Produkte und Dienste anbieten. Dies ist zwar nicht Sinn und Zweck dieser Initiative, aber soweit hierüber keine Klagen von Ihnen bei mir eingehen, werde ich hier nicht einschreiten (außerdem hat bestimmt der eine oder andere auf diesem Weg sein Wunschmodell finden können etc. und dies ist natürlich erfreulich). Falls Sie dies aber nicht wünschen sollten bzw. vorab hiervon absehen wollen, dann bitte ich um Mitteilung (mit soweit möglich der Anschrift des Anbieters dabei), dann kann ich hierauf reagieren. Bei den Kleinanzeigen ist es übrigens ohne weiteres möglich um "Chiffre-Anzeigen" auf zu geben, ich werde die Reaktionen gerne an Sie weiterleiten (unter Vergütung der Portokosten). Wer also auf Anonimität wert legt, kann dennoch von allen Serviceangeboten des LBF Gebrauch machen.
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Herr Gerolf Uhlig ( Neuheider Str. 54 g, D-08304 Schönheide, Tel.: +49-(0)37755/3747) hilft Ihnen gerne beim Bau von Modellbahnanlagen in Ausstellungsqualität. Diese Arbeiten erledigt Herr Uhlig zum Unkostenbeitrag ohne MWST. Nach eigener Aussage hat er schon eine Reihe begonnener oder neue Anlagen vollendet. Die Anlagen werden in jeder Epoche, Größe oder Ausstattung erstellt. Für Selbstbauer bietet er darüber hinaus die Fertigung von Felsen in Gipsguß aus Gummiformen von Woodland und aus selbstgemachten Silikonkautschuk-Formen von hiesigen Granitfindlingen an. Der Guß von Stützmauern, Arkaden und Tunnelportalen aus Gips, Porzellanmasse oder Polyester ist ebenfalls möglich. Jede schriftliche oder telefonische Anfrage wird ganzjährig beantwortet.
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EUROSPOOR - das jährliche Modellbahnspektakel in Utrecht (Niederlande) findet in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober statt. Nach Angaben des Veranstalters ist dies die größte Modellbahnschau Europas, mit 20,000 qm Ausstellungsfläche. Ein Ausflug lohnt sich allemal, da neben vielen Anlagen und Sammlungen auch ein riesiger Tauschmarkt, sowie Hersteller aus vielen europäischen Ländern zum Besuch einlädt. Außerdem lockt natürlich auch das niederländische Eisenbahnmuseum, das sich ebenfalls in Utrecht befindet. Die Öffnungszeiten sind: Freitag 29.10 von 11.00 - 18.00 Uhr, am Samstag und Sonntag von 09.00 bis 18.00 Uhr, der Eintrittspreis beträgt fl 18,50 für Erwachsene und fl 8,- für Kinder bis zum 11. Lebensjahr. Mehr Informationen finden Sie unter Tel.: +31-(0)299-640354 oder auf dem Internet unter www.eurospoor.nl. Per email erreichen Sie den Veranstalter unter: eurospoor@eurospoor.nl. Vielleicht sehen wir uns ja auf der EUROSPOOR in Utrecht!

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Leserumfrage 1999 des Länderbahn Forum

Nachdem die letzte Leserumfrage im LBF 2/97 stattfand und somit mehr als zwei Jahre seitdem vergangen ist, aber auch weil die Lesergruppe nicht nur deutlich größer sondern auch vielschichtiger geworden ist, fand ich es an der Zeit Sie nach Ihrer Meinung und Ihren Vorlieben zu befragen. Bevor ich nun aber eine Analyse der Ergebnisse wiedergebe, möchte ich zunächst den vielen Lesern, die sich die Mühe gemacht haben um auf meine Umfrage zu reagieren, herzlich danken. Die große Anzahl der Reaktionen ermöglicht es eine verlässliche Zusammenfassung wieder zu geben.

Nun aber zu den aktuelle Ergebnissen:

Wie vor zwei Jahren war ich zunächst an Ihrer Vorliebe bezüglich bestimmter Länderbahn-Verwaltungen interessiert. Beinahe 3/4 von den Respondenten sind hiernach Liebhaber der Königlich Bayerisch.- en Bahn, aber bereits 55% der Respondenten haben sich (auch) der KPEV verschrieben. Auf den Plätzen 3 und 4 finden wir die Sachsen- und Württemberger Freunde. Mit einigem Abstand folgen dann die Sammler von Modellen der KkstB und der badischen Staatsbahn, dicht gefolgt von der Pfalzbahn. Den letzten Platz dieser Übersicht teilen sich die Fans der GOE und der Schweizer Staatsbahnen.

Beachten sollten Sie hierbei, daß Mehrfachnennungen möglich waren und dadurch der Vergleich mit den Resultaten des Jahres 1997 nicht zu ziehen sind. Ein erstes Fazit: Eine klare Dominanz der Bayern. und Preussenliebhaber, die sicher nicht überraschend ist, aber auch viel Interesse für die anderen Bahnen.

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Als Konsequenz für den Herausgeber ergibt sich hieraus, daß ich versuchen werde, die Interessen anteilig auch besser im Forum sichtbar zu machen. Inhaltlicher Proporz lässt sich aber nur dann realisieren, wenn die entsprechenden Lesergruppen auch aktiv an der Gestaltung des Inhalts mit arbeiten. Da meine eigen Interessen sehr deutlich in Richtung Bayern gehen, kann ich halt auch nur auf diesem Gebiet einigermassen mitsprechen ( oder schreiben), bei den anderen Länderbahngesellschaften fehlt mir einfach das Wissen und die Information. Meiner Meinung nach lässt sich aus diesem Ergebnis aber auch deutlich die Anbieterpolitik der Klein- und Großserienhersteller ablesen, da ich davon überzeugt bin, daß neben dem Faktoren “Lokalpatriotismus” oder “Technisches Interesse”auch das Angebot von entsprechenden Modellen die Vorlieben von uns Konsumenten beeinflusst wird.

Bei der zweiten Frage richtete sich mein Interesse auf den Themenbereich Ihres Kauf- und Sammelverhaltens bezüglich der Angebotsseite. Ganz deutlich sichtbar wird hierbei, daß wir eine gute Balanz zwischen den Bastlern und den Käufern von Fertigmodellen gefunden haben. Immerhin 83% geben an, regelmässig Bausätze an zu schaffen, während gemittelt 81% zu Fertigmodellen greifen. Bei der Wahl bezüglich der Fertigmodelle liegen die Großserienhersteller mit 93% zwar deutlich vorne, aber immerhin 68% der Leser sammeln auch (oder nur) Kleinserienmodelle. Diese hohe Dichte an Kleinserienliebhabern findet man wohl kaum bei irgend einer anderen Modellbahnzeitschrift oder anderen Rundschreiben. Anderseits liegt dieses Ergebnis aber auch vor der Hand, da das Angebot an LB-Modellen gerade im Kleinserienbereich enorm groß ist.

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Bei der Spurweiten-Vorliebe hat sich im Vergleich zum Ergebnis vor zwei Jahren die Dominanz der Spur H0 Freunde noch weiter durchgesetzt. Waren es vor zwei Jahren noch 83% der Respondenten, so sind es nunmehr sogar 87% die diese Spur lieben. Mit weitem Abstand folgt auf dem zweiten Platz die Spur 0 , gefolgt von “LGB” auf Platz 3. Die Spuren N, II und TT wurden ebenfalls genannt, wobei es sich aber leider nur um sehr kleine Gruppen handelt. Gerade der geringe Anteil der Spur N bleibt für mich ein Rätsel, bietet diese Spur doch auch deutliche Vorteile gegenüber den größeren Spuren doch deutliche Platzvorteile und ist das Angebot in den letzten Jahren vor Allem im Bereich Länderbahn als sehr positiv zu bewerten. Sollten Sie Spur N sammeln und noch nicht auf die Fragebogenaktion reagiert haben, dann bitte ich alsnoch um Ihre Reaktion, da ansonsten die Berichterstattung über diese Spur notgezwungen beschränkt bleiben wird.

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Interessant waren auch die Reaktionen zum Inhalt des Länderbahn Forum. Sie wünschen sich vor Allem Baubeschrei- bungen von Lokomotiven und Wagen, aber bereits 70% geben an auch an Bau-berichten im Anlagenbereich interessiert zu sein, ein Thema, das bisher noch nicht im LBF abgedeckt wurde. Wer macht den ersten Schritt und berichtet über seine Anlagenbauerfahrungen ?

Beinahe 3/4 der Leser wünschen sich Beiträge über Produktneu-heiten im Länderbahnbereich. Hier werde ich nochmals die Hersteller um eine proaktivere Mitarbeit bitten, um Sie über die aktuellen Angebote frühzeitig informieren zu können. Dies hat sich übrigens bisher schwieriger gestaltet als ich erwartet habe. Ich bin vielleicht etwas zu naiv an diese Sache heran gegangen, da ich dachte, daß das gratis vorstellen von Produkten eigentlich das besondere Interesse der verschiedenen großen und kleinen Hersteller von Länderbahnmodellen und anderen Produkten finden müsste. Bis auf einige wenige Ausnahmen (Micro Metakit, Bavaria und wenige andere) sind meine mehrmaligen Anfragen aber entweder unbeantwortet geblieben oder wurde ich auf später vertröstet. Insbesondere da das Forum ja auch über das Internet weltweit gelesen wird, sollte das Interesse bei den Anbietern bestehen, aber scheinbar funktiuoniert es nur wenn man Anzeigen kaufen muß - oder? Da sich mehr als die Hälfte unter Ihnen auch für Anbieterinformationen interessiert, werde ich aber am Ball bleiben und versuchen, bekannte, aber auch neue und weniger bekannte Anbieter und Ihre Produkte vor zu stellen.

Auf jeden Fall werde ich als Vorbereitung auf das Messe-Special 2000 eine ganze Reihe von Anbietern anschreiben und Ihnen die Möglichkeit bieten Ihre neuen Produkte des Jahres 2000 vor zu stellen. Was daraus geworden ist, werden Sie im März 2000 im Special sehen können. (oder auch nicht! )

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Bei der Frage bezüglich Ihrer Erfahrung im Modellbau hat sich gegenüber 1997 nur wenig verändert. Rund 80% der Leser haben sich im Modellbau bereits bewiesen. Die Gruppe der Vitrinensammler hat sich mit 55% (1997: 50%) etwas vergrößert, die größte Veränderung zeigt sich aber bei den Anlagen in Plannung. Waren es im Jahr 1997 noch rund 55% der Leser, die einen Anlagenbau geplant hatten, so sind es nunmehr 75% der Befragten. Hiermit ist auch der Verband zu Ihrem Wunsch um mehr über Anlagenbauerfahrungen zu berichten, hergestellt.

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Sollte dies der Einfluss der bis-herigen Lötworkshops des LBF sein ? Immerhin 83% der Res-pondenten gaben an, daß der Umgang mit einem Lötkolben bzw. der Lötflamme für Sie kein Problem darstellt. Und immerhin 60% der Befragten haben kein Problem beim Lackieren mit dem Luftpinsel bzw. beim Herstellen von eigenen Drehteilen. Dies ist sehr erfreulich und zeigt erneut an, daß das LBF die gewünschte “Zielgruppe” erreicht. Unser Ziel war es schliesslich, um den Bau und das Sammeln von vorbildgerechten Länderbahnmodellen zu stimulieren. Daß sich die Fähigkeiten der Leser nicht auf die genannten drei Gebiete beschränken, war von vorne herein klar. So haben sich auch Spezialisten im Ätzen, in der Metall-und Holzbearbeitung, im Bereich Elektronik/Elektro, Konstruieren, Feinmechanik und Fräsen gemeldet. Wenn wir zusammen auf einer kleinen Insel wohnen würden, könnten wir zusammen wahrscheinlich die allerschönsten Modellchens zusammen bauen ..... aber leider ist das ja nur ein schöner Tagtraum!

Ich habe natürlich noch eine Vielfalt von anderen Informationen von Ihnen erhalten. Im Bereich Wunsch-modelle waren diese so vielfältig, daß ich daran eine extra Seite in dieser Ausgabe widme. Ich möchte Ihnen aber auch nicht vorenthalten, was andere Leser sich zum Inhalt des LBF gewünscht haben: Genannt wurden technische Informationen zu den Bereichen Signaltechnik, Gleis- und Weichenbau, Lokantriebe und Wagenbau. Außerdem wünschen Sie sich mehr Informationen zur epochengerechten Anlagenausstattung, Typenblätter von Loks, Normen, Zugbildung ueber Grenzen, Tips und Kniffe zum Bau, Umbauvorschläge und Hinweise zur Verfeinerungen und Korrektur von Modellen,, aber auch Informationen zur Farbgebung und Beschriftungen von Wagen und Loks, zum Bahnumfeld und zu Länderbahnraritäten mit Hintergrund. Auch der epochegerechten Bau von Modulen und mehr Info zu regionale Unterschieden wurde genannt. In der nächsten Ausgabe möchte ich hierauf näher eingehen und dies mit Ihnen diskutieren.

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Och ---- nur so ein paar kleine Rai-Mo-Wägelchen
von Bernd Höschele

 

Letztes Jahr erhielt ich von einem Bayern-Freund einige unvollständige Rai-Mo-Wagen und auch zwei ungebremste Wagen aus Bavaria-Bausätzen. Über den Fakalienwagen wurde ja bereits berichtet. Nun habe ich nicht etwa eine untätige bequeme Sommerpause eingelegt, nachdem ich im Frühjahr den Fäkalienwa-gen fertig hatte. Nein, es war einfach so, daß ich auch einmal wieder Lust hatte, Bavaria-Produkte zusammenzubauen. Ich hatte sowieso noch das Kohle-wagen-Set, das im ersten Löt-Workshop gebaut wurde. Einen weiteren ungebremsten Wagen erhielt ich noch dazu. Hier war das einzig schwierige, eine neue Wagennummer zusammenzu-schnipseln. Das ging dann aber auch ganz gut. Anschließend baute ich noch einen ungebremsten N-Wagen zusammen. Da es auch hier nichts besonderes zu berichten gab, sprang auch da kein Beitrag fürs LBF ab. Nachdem sich Tobias Frydman über die besonderen Aktivitäten unserer Leser etwas traurig äußerte, möchte ich mich beeilen, mal wieder einen Beitrag zu leisten.

Zu den unvollständigen Wagen zählten auch vier Drehschemel-wagen (zwei Bausätze Hrz). Das „unvollständig" ist eigentlich etwas untertrieben. Ich erhielt eigentlich nur die Trägerplatten für zwei gebremste und zwei ungebremste Wagen. Ein Wagen hatte ein komplettes Bremserhaus, beim anderen fehlte das Dach. Ich erhielt zwar ein Micro-Metakit- Bremserhaus dazu. Das paßte jedoch mit seinen Proportionen einfach nicht.

Die Bestandsaufnahme enthielt noch drei komplette Rungen-Sätze. Zudem erhielt ich noch 8 passende Bremsbacken für einen Wagen. Es waren ebenso 3 Drehschemel vorhanden. Einen originalen Beschriftungssatz gab es auch noch dazu. Wenn ich jetzt so nachdenke, war's das eigentlich schon. Also außer einer Grundausstattung war dann doch nichts da. Aber, wie heißt es hier in Deutschland -und vielleicht auch in anderen Ländern- die Werbung eines bekannten Möbelhauses: Entdecke die Möglichkeiten!!!

Es gab da mehrere Möglichkeiten: Erstens mal schaun, vielleicht kann man mal was draus machen. Zweitens na ja, man braucht ja immer wieder mal Vorrat. Drittens war ein vertretbarer Preis, die Schachtel frißt ja kein Heu in der Schublade. Viertens tja, mal sehen, wär ja ganz nett.

Beim Kauf hatten wir schon die theoretischen Möglichkeiten durchgesprochen. Zuerst dachte ich, es wäre nach dem geschickten Zusammenbau des Fäkalienwagens doch ganz nett, mal wieder -so zwischendurch und nebenher - ein paar Rai-Mo-'s zu machen. Aber von wegen- Pustekuchen!!! Ich hätte nicht gedacht, daß das so langwierig werden würde.

Ich erstellte zunächst mal eine Fehlliste. Die ganzen Messingprofile für einen ordentlichen Unterbau hatte ich schon seit längerem als Meterware erworben. Es fehlten somit die Kulissen für die Aufnahme der Federpakete. Aber eigentlich fehlte doch nur eines. Sieben waren aus den ganzen halben Bausätzen und sonstigen übernommenen Kleinzeug dabei. Ich riß dann auf einem Rest Messingblech die Konturen einer vorhanden Kulisse nach und sägte mittels Laubsäge alles aus. Das war recht mühevoll. Das Ergebnis war auch recht mühevoll - es als gelungen anzusehen. Naja es ging so. Wenn man nachher das U-Profil darüberlötete, würde es schon besser aussehen.Bei Bavaria bestellte ich nun noch einige fehlende Teile. Ich benötigte: -6 kleine Trittstufen, 16 Federpakete, 4 größere Trittstu-fen, 16 Radsätze, 16 gefederte Puffer, 8 Kupplungen, einen Satz Rungen, 4 Kupplungsfedern, Signalhalter, Pufferbohlenbleche ich glaube, das war's. Ach ja, das sind ja nur ein paar Kleinteile, was soll's!!! Als die Teile kamen, freute ich mich so richtig. Ich frage mich nur, warum immer die lästigen Rechnungen dabei sein müssen? Ich habe die Teile nicht auf einmal bestellt und auch einen Bremsgestänge-Set auf der Messe in Sinsheim gekauft. Aber unterm Strich hätte das auch einen ordentlichen Bavaria-Bausatz ergeben.

Aber die vier Wagen forderten mich doch mehr, als ein schön beschriebener Bausatz. Zuerst machte ich mir Gedanken, wie ich die richtige Höhe der Wagen hinbekäme. Da die Gußteile auf der Unterseite richtig komisch geformt sind, kam ein separates Untergestell nicht in Frage. Also lötete ich zuerst die U-Profile mit den Federpaketkulissen zusammen. Ach ja, der kleine Scherz am Rande. Herr Kebbel lieferte natürlich servicefreundlich zu den bestellten Federpakten auch gleich die Kulissenbleche. Das hat mich sehr gefreut. Ich hatte jetzt auf jeden Fall acht komplette Kulissen- und eine Abend umsonst zugebracht mit Sägen, Feilen und Verschleifen. Aber mir war es so lieber.

Anschließend klebte ich die U-Profile auf die Weißblechträger-platten. Löten traute ich mich da nicht, wegen der unterschiedlichen Hitzebeständigkeit wäre mir das Trägerblech wegge-schmolzen. Schwierig war, die Federpakete wirklich parallel zueinander zu verkleben. Hierzu spannte ich einen Radsatz mit ein und schaute per Augenmaß, daß die Räder im rechten Winkel saßen. Das klappte hervorragend.

Dann klebte ich zuerst die Kupplungsfedern mittig auf die Trägerplattenunterseite. So hatte ich für die Z-Profile im Mittelteil gleich den richtigen Seitenabstand.

Die Z-Profile wurden dann als nächstes verklebt. Die Verschwenkungen wurden hier genau auf die Ecken der Prägungen der Trägerplattenunterseite gelegt (analog dem gebräuchlichen Aufbau eines Güterwagens).

Dann folgten die H-Profile in Querrichtung. Es mußte sowieso alles von der Meterware heruntergeschnitten werden und per Schleifen in der Länge angepaßt werden. Das Verlöten der H-Profile war gar nicht so einfach. Das Weißblech nahm so sehr Wärme auf, daß die Lötstellen trotz Paste nicht richtig verschmelzen wollten. Lange mit dem Lötkolben daraufhalten war auch nicht ungefährlich. Letztendlich ging aber alles mit der nötigen Geduld gut. Anschließend wurden die L-Profile deckend zu den Z-Profilen verlötet. Hier gab es keine Schwierigkeiten. Dann wurde alles sauber verschliffen.

Es folgten die Pufferbohlenbleche. Hier hatte ich nur sieben bestellt. Das achte Blech trennte ich vom Bierwagenset des LBF ab, da dort einer zuviel beinhaltet ist.

Es folgte dann die Pfuzelarbeit. An die Kupplungsfedern wurden die Stangen aus 0,5 mm Rundmessing angelötet. Das wollte auch fast nicht heben. Erst anschließend wurden die Pufferbohlenbleche verklebt. Dann ging es an's Bremsgestänge. Ein Wagen erhielt aus meinem Fundus eine Anlage alter Art. Der andere Wagen erhielt das auf der Messe erworbenes neueres Gestänge. Insgesamt mußte ich hier auch einige Kleinteile selbst fertigen. So hatte ich keine Umlenkhebel zur Bremsspindel. Ein angelöteter Bremsbacken-halter sieht auf den Pufferbohlen aber auch nicht schlecht aus.

Was recht schwierig ist, ist ein Kippeln der Wagen zu verhindern. Man kann fast nichts korrigieren, weil die Messingprofile nicht mit dem Weißblech verbiegbar sind. Die Verklebungen springen leicht. Einigermaßen bekam ich es aber in den Griff. Anschließend verklebte ich die Bremserhäuschen vollends. Das fehlende Dach schnitt und bog ich mir aus 0,3 mm-Messingblech zurecht.

Dann klebte ich die ganzen Rungen ein. Die Dinger einigermaßen parallel zu installieren ist gar nicht leicht. Bei den Rungen startete ich einen Versuch. Mittels eines Restes Spurensicherungs-masse formte ich einen Spntzling ab. Von Fohrmann gibt es eine Tube Flüssigmetall von Bindulin. Das drückte ich in die Abdruckform und wollte so die Rungen nachgießen. Das Flüssigmetall ist aber nach dem Aushärten zu brüchig, so daß notwendige Nachbesserungs-arbeiten nicht möglich sind (wieder ein unnötiger Abend).Die Rungen von Bavaria passen aber hervorragend.

Gleichso versuchte ich es mit dem fehlenden Drehschemel. Der Abguß konnte aber auch nicht überzeugen. Deshalb nahm ich aus meinem Fundus den Rest eines Gußteiles. Das rechteckige Teil hatte fast die gleichen Maße und wurde nur verschliffen. Ähnlich den vorliegenden Gußteilen wurden nun Löcher gebohrt und 0,3 mm Rundmessing eingesetzt und verlötet. Das ganze wurde dann mittels Schleifscheibe des Proxxon-Gerätes auf gleiche Höhe gebracht. Für die Doppelrungen wurden noch die Löcher gebohrt und die vier Rungen eingelötet.

Auf der Trägerplatte verklebte ich mit Stabilit express dann die Rungen. Das hält fast so gut wie gelötet. Anschließend fertigte ich die Kupplungen an. Zum Brünieren fädelte ich alle auf einen Draht auf und hängte sie in das Brünierbad. Beim Abspülen fehlte dann eine Kupplung. Die übliche Suche begann. Na ja, letztendlich war die Kupplung vom Draht gerutscht und lag in der Plastikdose des Mittels. Es kostete dann einige Minuten, bis das Teil herausgepfriemelt war.

Dann probierte ich mein neues Sandstrahlgerät aus. Es dauerte einige Zeit, bis alle vier Wagen gestrahlt waren, aber das Ergebnis gefiel mir gut. Ich hatte zuvor noch selbst eine Box gebaut, so konnte ich das Strahlmittel nachher wieder einsammeln.An-schließend wurde alles grundiert und dann lackiert. Schwierig war hier, grüne Seitenrahmen zu erhalten, ohne den Unterbau wieder zu ruinieren, der schon im schönen Mattschwarz glänzte. Mit einiger Mühe ging es dann. Ich mußte anschließend nur leicht mit dem Pinsel im Bereich der Federpakete nacharbeiten.

Die Rungen konnte ich ebenfalls mit dem Pinsel lackieren. Jetzt sah man doch schon, was es einmal werden sollte. Aber es ist wie immer. Man denkt eigentlich an alles. Dann merkt man, daß doch etwas ver-gessen wurde. Zwischendurch fiel mir auf, daß ich auf den Pufferbohlenblechen die Handläufe vergessen hatte. Also konnte ich die nur einkleben. Beim einen oder anderen Handlauf wollte es nicht so richtig kleben. Also mußte ich etwas Lack entfernen und doch Löten. Es ließ sich zum Glück leicht korrigieren. Ich klebte dann die Puffer ein. Hier war ich richtig stolz, daß ich den Kleb wirklich nur an den Rändern aufbrachte und nicht wie schon passiert die Federpuffer zusammenklebte, so daß nichts mehr federte. Man lernt halt doch dazu. Die Puffer ließen sich gar nicht so leicht anbringen. Die Löcher waren viel zu klein und konnten mit der runden Feile fast nicht aufgearbeitet werden. Ein paar Puffer ließen sich dann in der engen Öffnung einfach einstecken und halten wie festgeklammert.

Die Montage der Kupplungen war ein weiterer Abend bis spät in die Nacht. Bei einem Wagen fällt das einem gar nicht so auf, aber so waren es doch 8 Kupplungen. Da sich im ersten Haken nicht immer ein Loch (0,3 mm) bohren läßt, war ich auch hier auf etwas Improvisation angewiesen. Ich mache es dann immer so, daß ich das Ende der Feder mit dem Haken verlöte.

Die Montage der Kupplungen war ein weiterer Abend bis spät in die Nacht. Bei einem Wagen fällt das einem gar nicht so auf, aber so waren es doch a Kupplungen. Da sich im ersten Haken nicht immer ein Loch (0,3 mm) bohren läßt, war ich auch hier auf etwas Improvisation angewiesen. Ich mache es dann immer so, daß ich das Ende der Feder mit dem Haken verlöte.


Wenn die Stange der Kupplungsfeder lange genug ist, kann man die Feder sogar dort einhängen und es sieht aus, als ob alles am Stück wäre. Ich kam per Zufall darauf. Mal sehen, ob sich das auch absichtlich in Zukunft so machen läßt. Was mir immer Schwierigkeiten bereitet, ist das Anbringen der Ketten. Von Bavaria hatte ich noch von den SSm- Wagen Kettenhalter (die elendig kleinen Dinger) übrig. Die benötigte ich für einen Wagens da dort die Haken für die Ketten fehlten, die die Drehschemel sichern. Mit viel Mühe konnte ich die Ketten ankleben. An einem einfacheren Teil muß ich mal probieren, ob sich die Ketten nicht auch mit 0,3 mm-Draht einfädeln lassen und so sicherer und sauberer zu befestigen sind.

Dann fiel mir noch beim Vergleich mit einem Typenblatt eines ähnlichen Wagens auf, daß die gebremsten Wagen natürlich auch Handläufe hatten. Die fertigte ich dann auch noch nach und klebte sie in vorgebohrte Öffnungen.

Ich benötigte dann nochmals einige Zeit, um all die kleinen Teile nachzupinseln. Anschließend ging es noch an die Beschriftung. Die originalen Bezeichnungen von Rai-Mo verwendete ich, obwohl die Farbe ja nicht gerade überzeugt. Fehlende Beschriftungen konnte ich von Tobias Frydmans Bogen entnehmen. Es brauchte dann auch wieder zwei Abende, bis alles ausgeschnitten und verklebt war. Dann schnitt ich aus einem Buchenzweig noch „Stammhölzer" zur Beladung.

Das Einsetzen der Radsätze war dann wieder unspektakulär. Ich konnte anschließend die Bremsanlagen vervollständigen und nachlackieren. Aber eigentlich hatte ich den Arbeitsschritt schon irgendwann früher gemacht. Ich habe es aber vorher vergessen zu erwähnen.

Was ich dann auch richtig vergaß, waren die Zuglaufschilder. Die mußte ich aus Resten von Messingblech nachfertigen und lackieren. Leider konnte ich sie dann am fertigen Modell nur ankleben. Na ja, nothing and nobody is perfekt.

Zuletzt belud ich ein Wagenpaar und machte auf der kleinen Anlage meiner Töchter ein paar Aufnahmen. Als Zuglok verwendete ich eine D VIII.

Insgesamt muß ich feststellen, daß alles sehr viel Spaß gemacht hat. Ich war doch vom Durchdenken des Projektes recht gefordert. Aus den gemachten Fehlern kann man dann auch nur lernen. So wie ich aber am Anfang dachte - so ein kleines süßes Projekt - war es dann doch nicht. Zuletzt mußte ich feststellen, daß der Aufwand so groß war, wie an einem richtigen Messingwagen. Aber auch so ist es eine echte Bereicherung meiner Sammlung.

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  Die preußische G 8.1
   von Ralf Winkler


Die preußische G 8I war der Abschluß der Entwicklung der D-Kuppler bei der preußischen Staatsbahn. Ihre Vorgängerinnen waren die G 7I, G 72, G 8 und G 9 sowie die G 73 als 1' D-Lokomotive. Obwohl diese Lokomotiven teilweise in großen Stückzahlen beschafft wurden, konnte keine dieser Gattungen auf längere Zeit den Anforderungen der Zugförderungsdienstes entsprechen..

Auch die G 8, die als erste Heißdampf-Lokomotive ausschließlich für den Güterzugdienst entwickelt wurde und in die Garbe große Hoffnungen setzte, konnte nicht überzeugen. Durch die zu schwache Ausführung des Rahmens (man wollte Gewicht sparen um die Maschine universell einsetzen zu können) neigte dieser zu Rissen. Auch war durch die Festlegung auf 14t Achsfahrmasse das Reibungsgewicht derart niedrig, daß man ohne kräftiges sandstreuen nicht auskam.

Die Preußisch-Hessischen Staatsbahnen planten um 1910 den Oberbau der wichtigsten Strecken zu verstärken, so das die zulässige Achsfahrmasse auf 17t heraufgesetzt werden konnte.

Auf dieser Grundlage konnte man eine verstärkte G 8 planen und bauen.. Schon 1911lag der erste Entwurf vor. 1913, als die Verstärkungsmaßnahmen auf einigen Strecken abgeschlossen waren, wurden die ersten D h2-Lokomotiven verstärkte Normalbauart (G81) in Dienst gestellt. Das für diese Lokomotiven gültige Musterblatt erhielt die Bezeichnung XIV3b. Gegenüber der G 8 verstärkte man den Rahmen, vergrößerte man die Rost- und Verdampfungsheizfläche und setzte den Kesseldruck auf 14t herauf. Der Kessel der G 8 wurde beibehalten, jedoch im Durchmesser vergrößert und aus 17 mm starkem Blech gefertigt. Die Stehkesselrückwand wurde geneigt angeordnet.

Ab der ersten Maschine erhielt die G 81 den Rauchkammerüberhitzer Bauart Schmidt. Die ersten Maschinen hatten noch keine Speisewasser-Vorwärmanlage, dafür aber eine Dampfstrahlpumpe auf der Heizerseite. Ab der Jahreswende 1913/1914 wurden die Maschinen dann mit Speisewasser-Vorwärmer ausgerüstet, dafür entfiel nun die Dampfstrahlpumpe. Die bereits ausgelieferten Maschinen wurden mit Vorwärmeranlagen nachgerüstet. Zuerst verwendete man den flachen Vorwärmer Bauart Schichau, der quer auf dem Rahmen über dem 3. Kuppelradsatz angeordnet wurde ( mir liegt ein Bild vor, auf dem ein Atlas-Vorwärmer über der ersten Kuppelachse liegt). Ab der Frühjahrslieferung wurden die Maschinen dann mit dem flachen Oberflächenvorwärmer Bauart Knorr ausgerüstet. Ab Herbst kam dann der runde Oberflächenvorwärmer von Knorr zum Einsatz. Dieser Vorwärmer war nun auf dem linken Umlaufblech in Höhe des zweiten Kesselschusses montiert.

Die G 81 war mit einer Druckluftbremse der Bauart Knorr oder Westinghouse ausgerüstet und zwar von der ersten Maschine an. Alle Kuppelräder wurden von vorne gebremst und auch gesandet. Die Steuerung entsprach der Bauart Heusinger mit Kuhnscher Schleife. Die Dienstmasse wurde gegenüber 57t bei der G 8 auf 68t erhöht.

Die ab 1919 gebauten Maschinen erhielten den Speisewasserreiniger Bauart E.Z.A.. Dadurch wurde der erste Sandkasten auf das vordere Ende des ersten Kesselschusses verlegt. Zwischen 1913 und 1921 wurden insgesamt 4958 Lokomotiven des Typs G 81 durch die Preussisch-Hessische Staatsbahn und die DRG beschafft. Das war der in der höchsten Stückzahl beschaffte Lokomotivtyp der KPEV.

Die G 81 war mit dem extra für sie entwickelten Tender 3 T 16,5 gekuppelt. Später wurde auch der 3 T 20
und seltener auch der 4 T 31,5 benutzt.

1868 G 81 gingen durch den ersten Weltkrieg verloren, entweder durch Ausmusterung wegen Kriegsschäden oder als Abgabe an die Siegermächte. Die DRG übernahm insgesamt 3119 Maschinen in ihren 3. Umzeichnungsplan.

Mehr als 1000 Lokomotiven der pr. G 81, BR 5525-56 überlebten den 2. Weltkrieg und wurden bei der DB und DR eingesetzt. Anfang der siebziger Jahre wurden auch sie dann ausgemustert.

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Die italienischen Länderbahnen, Teil 4: Das erste Staatsbetrieb von 1876 bis 1885
Von Dr. Fabio Peluso/Italien

Als Resultat der Arbeit der parlamentairischen Kommission wurde im Jahr 1878 erneut beschlossen die italienischen Staatsbahnen zu privatisieren. Um dies zu erreichen sollten die Staatsbahnen in eine kleine Anzahl von Privatunternehmen übergehen. Nach 65 Wahlgängen wurde dieses Gesetz (Nr. 3048 vom 27. April 1885) angenommen und wurden die italienischen Eisenbahnen an drei unabhängige Verwaltungen übertragen. Die Dauer dieser Privatisierung wurde zunächst auf 20 Jahre festgelegt, wobei eine dreimalige Verlängerung möglich wurde, welche bis zum Jahr 1945 gelten sollte (nach Ablauf der ersten Periode wurde die Gesetzvorlage geändert und wurde die italienische Eisenbahn definitiv verstaatlicht!).

Um die drei Eisenbahnverwal-tungen zu überwachen, wurde ein spezielles Komittee gegründet, das “spettorato Generale” (Zentrales Inspektorat). Die drei Verwaltungen hießen:

1) Societ'88 Italiana per le Strade Ferrate del Mediterraneo, oder einfacher,, Rete Mediterranea (RM) (Mittelmeer-Bahn), mit Ihrer Zentrale in Turin. Alle kleinen Eisenbahngesellschaften aus dem Norden Italiens wurden in dieser Gesellschaft vereinigt.

2) Societ'88 Italiana per le Strade Ferrate Meridionali, mit Zentrale in Florenz. Unter diese Gesellschaft fielen im wesent-lichen alle Bahnen Mittel- und Süditaliens ( worunter die Rete Adriatica, Teile der SFAI, die Strade Ferrate Romane, etc.)

3) Strade Ferrate della Sicilia, oder einfacher, Rete Sicula, mit ihrer Zentrale in Palermo (Sizilien), zu der alle Eisenbah-nen Siziliens gehörten. Die Rete Sicula war die kleinste der drei Eisenbahngesellschaften mit nur 599 km öffentlicher Schienen-wege.

Interessanterweise erhielten die beiden Hauptlinien der Halbinsel seit ihrer Privatisierung mehr An-dacht von der italienischen Regierung als vor diesem Zeitraum. Aus kommerziellen und strategischen Gründen hatten die beiden Bahnen eine Reihe gemeinsame Sationen, wie Neapel, Rom, Pisa, Florenz, Mailand, Pavia, Piacenza, Taranto, Caserta und Livorno. Außerdem wurden verschiedene Bahntrajekte von Zügen beider Gesellschaften genutzt.Hierzu gehörte die Strecke Mailand - Chiasso, welche ab 1882, dem Jahr in dem die Gotthardbahn starte, von enormer Bedeutung für die italienische Bahn wurde.

Die beiden Gesellschaften der Halbinsel unterhielten ihre eigenen Entwicklungszentren und in der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts wurden berühmte Lokomotiveentwickler, wie Plancher, Riva und Frescot (die beiden zuletztgenannten wurden von der Ufficio Studi in Florenz engagiert) von beiden Gesellschaf-ten eingestellt. Ing. Plancher war der geitige Vater des gleichnamigen Lokomotivenantriebs, welcher für eine Reihe von Dampflokomotiven in Frankreich, Italien und Deutschland benutzt wurde. Die Ufficio Studi in Florenz entwickelte auch für kleiner italienische Gesellschaften (wie die Rete Sicula, Lokomotiven).

Da sich die Geographie der italienischen Halbinsel durch eine sehr unterschiedliche Morphologie auszeichnet, entwickelten die beiden Bahngesellschaften eine Reihe unterschiedlicher Loktyp-en, welche sich durch die unterschiedlichen geografischen Anfor-derungen unterschieden.

So entwickelte die Rete Adriatica hauptsächlich Lokomtiven mit großen Raddurchmessern, welche für Expresszüge eingesetzt wurden, während die RM hauptsächlich Lokomotiven für den Einsatz auf Bergstrecken entwickelte. Wie allgemein bekannt ist, wurde der berühmte internationale Zug “ Valigia delle Indie”, welcher auf der adriatischen Strecke fuhr, durch 2-2-0 Lokomotiven der RA gezogen wurden, wovon die bekanntesten die 550 und die 545 sind. Zu den berühmtesten Lokomotiven der RM gehört die “ Vittorio Emanuele II” (sie wurde nach dem König des Staats genannt) - eine C Maschine (spätere 650.001 der FS) für Personenzüge und die “ Mastodonti dei Giovi” (spätere 420 der RM) für Bergstrecken (der seltsame Name ist eine Ablehnung an eine Gebirgskette in Piemont).

Sucht man jedoch nach mehr allgemeinen Unterschieden in den Entwicklungszielen der beiden Eisenbahnen, so kann man konkludieren daß die RM versuchte um möglichst eine unterhaltsfreie Lok mit hohem ökonomischen Wert zu entwickeln. Ihre Techniker waren es auch, die im Jahr 1894 die erste italienische “Compound-Lok” entwickelten, welche als Basis eine alte Bourbonnais-Lok hatte.

Auch die Walschaerts-Verteiler wurden zuerst von den Technikern der RM zugepasst, während die
die RA noch immer die internationalen Verteilerszsteme bevorzugte. Das Hauptziel der RA bei der Entwicklung von Lokomotiven war die Optimalisierung der Betriebsdauer. So wurde der Pielock-Überhitzer und derKolbenverteiler erstmals von der RA benutzt. Der grüßte Erfolf des Entwickelzentrums der RA war jedoch der “RA-Trolley”, später auch “italienischer Trolley” oder “Zara-Trolley”, nach seinem Erfinder, genannt.

Dieser Loktyp kennzeichnete sich durch die Anwendung einer einzigen Antriebsachse, wobei die zweite Achse mit der ersten Motorachse gleichgeschaltet war. Diese Antriebsvariante sorgte für für eine besonders hohe Kurvenstabilität, welche sich mit Doppelachsenantrieben vergleichen liess, jedoch ein wesentlich niedrigeres Gewicht auf die Waage brachte.

Auch die Rete Sicula, die kleinste der neuen Bahngesellschaften, deren Lokomotiven hauptsächlich bei der RA entwickelt wurden, entwickelten eine interessante Tenderlokomotive, die spätere Gr 910 der FS, eine Compoundlok die noch nach der Wiederverstaatlichung in 1905 in größeren Stückzahlen gebaut wurde.

Im Jahr 1900 wurde durch die Ufficio Studi di Firenze der RA, eine eigene Compoundmaschine gebaut; die erste Lok die mit einem Vierzylinder-Compoundantrieb ausgerüstet wurde, war die 3701 RA (spätere 6701 der FS). neben ihrer technischen Aspekte ist diese Lok aufgrund ihres interessanten Design bekannt: sie hatte rückwärtige Zylinder und eine Vorlaufkabine, wie die bekannten amerikanische “ cab forward” Lokomotiven; Die Kohle, welche für den Betrieb benötigt wurde war auf der Lok untergebracht, da der Tender, welcher sich am Ende der Lok befand, vom Lokpersonal unerreichbar war während der Fahrt.

Eine weitere interessante Lok die in Florenz entwickelt wurde war die 380 RA , spätere Gr 600der FS; diese Gruppe von Compound-Lokomotiven wurde als erste mit dem Zarafahrgestell ausgerüstet. Danach wurde die Reihe Gr 400 RA ausgeliefert, eine Abwandlung der Reihe 380 aber mit grösserem Raddurchmesser.

Die Reihe 380 der RA wurde nicht nur bei der eigenen, alten Bahngesellschaft, ein großer Erfolg, sondern blieb das auch bei der FS; Die FS baute diese Lok unter der Bezeichnung Gr 600 sowie Gr 625, praktisch die gleiche Lok aber mit einem einzigen Antrieb.

Unabhängig vom Erfolg mit ihren Dampflokomotiven begonnen die Entwickelabteilungen der italienischen Bahnen auch mit ersten Experimenten mit elektrischen Antriebsvarianten.

Zunehmend Streikwellen unter den Arbeitern der Bahnen wurden ebenfalls wichtige Einflussfaktoren, da die privaten Bahnverwaltungen einen großen Einfluss auf das soziale und wirtschaftliche Leben in Italien nahmen. Ausgelöst durch die Streiks beschlossen die Bahnverwaltungen ihre Investitionen in den Transportsektor zu stoppen. Dies hatte das Ende der Privatisierung des italienischen Eisenbahnwesens zur Folge. Zwei Jahre vor Beendigung des ersten Termins des Privatisierungsbeschlusses, wurde er von der Regierung 1903 erneuert. G. Giolitti bestand aber auf der Verstaatlichung der Bahnen und konnte damit 1905 den Streik der Eisenbahnangestellten vorkommen, dennoch wurde er aber einige Tage später zum Abtreten gezwungen.

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Das Signalwesen der deutschen Länderbahnen, Teil 1
von Tobias Frydman


In der letzten Ausgabe des Länderbahn Forum haben Sie den Auftakt zum Thema "Signalwesen der Länderbahnen" lesen können. In der heutigen und in den folgenden Ausgaben will ich tiefer in die Materie einsteigen und dies soweit möglich nicht nur in der zeitlichen Evolution darstellen sondern per Länderbahn-Gesellschaft und Land getrennt.

Wie ist alles begonnen?

Wie vieles in der Eisenbahntechnik ist auch das Signalwesen in England entstanden. In den ersten Jahren des Eisenbahnwesens waren Signale nicht nötig, da die Geschwindigkeiten der Lokomotiven sowie die Fahrdichte sehr gering war. Die Dampfpfeife wurde im Jahr 1833 erfunden, welche von sogenannten drehbaren Tafeln gefolgt wurden. Im Jahr 1840 entwickelte Stephenson Drahtzüge, welche die Bedienung der Drehtafeln (sogar mehrerer gleichzeitig) auf Abstand ermöglichte.

In Deutschland wurden als erste Signale die sogenannten "Hörsignale" eingeführt, die mittels Signalhörner gegeben wurden. Die ersten Sichtsignale in Deutschland wurden 1840 bei der Leipzig-Dresdner Bahn eingeführt. Diese waren Korbballons, welche an den Masten hochgezogen wurden und somit die Signale "der Zug kommt", "langsam fahren" und "Halt" anzeigen. Dieses System wurde von den französischen Brüdern Chappe entwickelt und hatte damit entscheidenden Einfluß auf die weitere Gestaltung der Eisenbahnsignale. Der Vorteil dieser Signale war, daß sie schneller als der Zug selber waren und somit die einzige Möglichkeit boten um Meldungen über einen Zug diesem voraus zu schicken. Übrigens gab es bereits 1842 Flügelsignale auf dieser Strecke.

Die optischen Balkentelegraphe von Chappe wurden seit dem späten 18. Jahrhundert in Frankreich dazu benutzt um Nachrichten aus Paris in die Provinz zu übertragen. Andere Signale, wie z.B. die Flügelkorb- und Ballontelegraphen waren aus der Schiffahrt übernommen worden.

Zitat eines zeitgenössischen Zeitungsberichts um 1846: "..Wenden wir uns nun zu unseren deutschen Signalen. So werden wir finden, daß unser System genau mit den selben Mitteln und bei fast noch einfacherer Bedienung weit mehr leistet, als das englische, indem bei uns auch noch angegeben wird, welcher Zug sich eben zwischen zwei Stationen auf der Bahn befindet, und aus ziemlicher Entfernung ersichtlich ist, ob dieselbe ohne Hindernis befahren werden könne, oder ob langsamer gefahren oder gar ngehalten werden müsse…".

Es gab vier Klassen von Signalen:

1. Signale, welche sich auf den Zustand der Bahn beziehen. Sie werden theils vom Bahnwärter, theils an der Stelle, theils auf weitere Entfernungen von Telegraphen gegeben. An letzteren ist in diesem Falle ein Korb oder eine runde Scheibe befestigt, aus deren Stellung man den Zustand der Bahn zwischen zwei aufeinander folgenden Telegraphen erkennen kann.

2. Signale, die sich auf die Fahrten beziehen. Diese werden am Telegraphen bestimmt, welcher zu diesem Zwecke
zwei Arme, auf der Leipzig-Magdeburger Bahn, welche das am besten durchdachte System hat, drei Arme trägt. Bei deren Stellung dient als Norm, daß die Signale für die Züge vom Hauptpunkte aus mit zwei Armen, vom Nebenpunkt aus mit einem Arme gegeben werden. Bei den Telegraphen mit nur zwei Armen tritt der Übelstand ein, daß stets nur mangelhaft signalisiert werden kann, wenn beide Gleise einer Bahn gleichzeitig befahren werden. Auf einigen Bahnen stehen die Signale nur so lange bis sie der nachfolgende Telegraph abgenommen hat. Dies scheint uns aber ein Übelstand zu sein, da es oft von großer Wichtigkeit sein kann, wenn auch Personen, die nicht eben zum Eisenbahnpersonal gehören, wissem, daß binnen wenigen Minuten eine gewisse Strecke der Bahn befahren wird.

3. Signale der Schaffner, wodurch diese teils mit den Stationen, teils mit den Lokomotivführer, teils mit dem Bahnwärter sich verständigen. Im ersten Fall beziehen sie sich auf Extrazüge, welche in kurzer Zeit folgen und daher Aufmerksamkeit auf die Bahn erheischen, im andern Fall benachrichtigen sie den Lokomotivführer von dem Augenblick der Abfahrt oder unvorhergesehenen Zufälligkeiten am Zuge, und mittelst einer über alle Wagen hingehenden, mit der Dampfpfeife in Verbindung stehenden Schnur kann ein augenblickliches Bremsen und Anhalten des Zuges, selbst vom letzten Wagen her, herbeigeführt werden. Endlich aber kann der auf diesen und jenen Übelstand der Bahn aufmerksam gemacht und zu deren Untersuchung ermahnt werden.

4) Signale der Lokomotivführer, diese werden mit der Lärmpfeife gegeben und bestimmen teils den Augenblick, wo sich eine Lokomotive in Bewegung setzt, teils benachrichten sie die Schaffner, wo sie die Bremsen anziehen und wieder lösen sollen, um die Schnelligkeit des Zuges zu regeln, teils machen sie bei Nebel oder bein Einfahren in einen Tunnel oder Einschnitt die Wärter oder die auf der Bahn befindlichen Arbeiter auf die Nähe des Zuges aufmerksam.

Trotz dieser Neuerungen im Bahnwesen und trotz des Verzichts auf das "Fahren auf Sicht" zugunsten eines festen Zeitabstandes zwischen zwei Zügen konnten Unfälle nicht vermieden werden. Insbesondere bei Zwangsaufenthalten und Entgleisungen hinter Kurven und bei unübersichtlicher Streckenführung kam es immer wieder zu Zusammenstößen. In Verbindung mit dem Einsatz des elektrischen Telegraphen brachte erst bei Einführung des sogenannten Raumabstandes zumindest theoretisch eine vollständige Sicherheit vor Zusammenstößen. Das Prinzip des Raumabstandes beruhte auf der einfachen Idee, daß ein bestimmter Streckenabschnitt - etwas zwischen zwei benachbarten Stationen - jeweils nur für einen Zug freigegeben wird. Mit der schnellen Zunahme des Fahrbetriebs und der Streckennetze entstandt grenzüberschreitender Verkehr. Da aber jede Bahnverwaltung eigene Signalsysteme einführte, beziehungsweise gleichen Signalen unterschiedliche Begriffe zuordnete, blieb der Sicherheits-standard hinter dem Wachstum des technischen Standards zurück.

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Neue Beschriftungsvarianten

Wie Sie dem farbigen Beilagsblatt entnehmen konnten, sind in Kürze die beiden Bierwagen-Beschriftungssets verfügbar. Falls Sie Besitzer der Doppelbausätze des Bierwagens sind sollten Sie folgendes beachten:

Falls Sie den Doppelbausatz der beiden Ostbahn-Bierwagen gekauft haben sollten, erhalten Sie automatisch das Beschriftungsset 1 zugesandt, da es die ursprünglichen Beschriftungsvarianten beinhaltet. Sollten Sie lieber das andere Set erhalten, dann bitte ich Sie mir baldigst Ihren Wunsch mittels des Fax-Antwortformulars oder per Brief, email mit zu teilen. Dies ist natürlich ohne Preisaufschlag möglich.

Bestellungen der Beschriftung-Sets unabhängig von den Bausätzen ist natürlich auch möglich. Bei Vorbestellungen gehe ich davon aus, daß Sie Set 1 wünschen, ansonsten bitte ebenfalls reagieren.

Der Preis pro Beschriftungsset beträgt DM ca. 45,- inklusive Versandkosten. Aufgrund des aufwendigen Vielfarbdrucks (6 Farben!) und der aufwendigen (und leider zu langen) Vorbereitungsarbeiten ist der Preis als sehr angemessen zu sehen. Bei gleichzeitiger Bestellung beider Bierwagenbeschriftungssets beträgt der Preis DM 80,- inkl. Versandkosten.

Wie Sie dem Vorabdruck entnehmen können, sind die Beschriftungen natürlich für eine ganze Reihe von Bierwagentypen verwendbar und nicht nur für die Ostbahn-Baureihe. Den Beschriftungssets liegen ausführliche Verwendungshinweise und Verarbeitungstips bei. Hiermit können Sie sich eine ganze Reihe von individuellen Bierwagen herstellen, auf Basis von vorhanden Klein- und Großserienmodellen (Trix, Märklin, Fleischmann, etc…).

Geplant ist auch eine Auflage von Spur 0 Bierwagen-Beschriftungen. Die Spur 0 Liebhaber möchte ich bitten, mir Ihre Wünsche bezüglich der Varianten mit zu teilen, da aus verständlichen Gründen nicht alle Varianten hergestellt werden können. Der Preis wird auch abhängig sein von der entsprechenden Auflage.

Wichtig: In den kommenden Wochen wird eine weitere Auflage des Beschriftungssatz Bayern 2 verfügbar sein. Wer vorbestellt hat, bekommt eine automatische Nachricht, sollten Sie noch nicht vorbestellt haben, bitte baldigst Bescheid geben, da die Auflage beschränkt ist .

Ich möchte gerne das Interesse für eine Auflage des Ostbahn-Bierwagens in Spur 0 testen. Falls Sie Sammler dieser Spur sind und dabei auf bajuwarische Bierwagen nicht verzichten wollen, geben Sie mir bitte schnellstens Bescheid. Sollte genügend Interesse für die Produktion einer Klein(st)serie bestehen erhalten Sie baldigst Nachricht hierüber. Bitte benutzen Sie für Ihre Antwort das Fax-Antwortformular auf der Rückseite des Bierwagenbeschriftungs-Probebogens.

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NEU im Länderbahn Shop: Bausätze von MK Modelbouwstudio

Einige unter Ihnen kennen wahrscheinlich diesen Kleinstserienhersteller aus den Niederlanden noch nicht.
Auf dem holländischen Markt sind die Bausätze dieses Herstellers aber bestens bekannt und da wir im LBF ja auch den grenzüberschreitenden Verkehr stimulieren wollen, finden Sie ab sofort auch die Produkte dieses Herstellers beim Länderbahn Forum. Einige aktuelle Angebote möchte ich Ihnen heute vorstellen:


Messing-Neusilber Bausatz der SS 2900 (nur noch wenige Bausätze vorhanden). Art.Nr. 2900 SS

Dieser Bausatz besteht hauptsächlich aus geätzten Neusilberteilen, da diese einfacher als Messing zu löten sind und eine größere Materialsteifheit haben. Der Bausatz beinhaltet RP25 Radsätze und einen Mashima Antrieb mit Getriebe mit 1:60 Übertragung. KOMPLETTBAUSATZPREIS: DM 650,- zzgl. Versand


Messing-Neusilber Bausatz der HSM “Nestor” (ab Anfang 2000 erhältlich). Art. Nr. 1000 HSM

Dieses Modell, dessen Vorbild durch Borsig gebaut wurde, entspricht in seiner technischen Ausführung dem oben genannten Modell der SS 2900. VORBESTELLPREIS BIS ZUM 1.1.2000 (bei Anzahlung von DM 100,-) DM 550,- zzgl. Versand, ab dem 1.1.2000 beträgt der Preis DM 600,- zzgl. Versand

Neues Wagenmodell: Kühlwagen der SS aus der Periode 1913 - 1916 Kit K-20 p4

Das Vorbildmodell entspricht deutschen Einheitstypen. Der Komplettbausatz besteht aus Gießharzteilen, mit Messinggußteilen, RP25 Radsätzen und NEM Kurzkupplungs-schacht. Der ideale Einsteigerbausatz.
BAUSATZPREIS: DM 50,- zzgl. Versand

Neues Wagenmodell: Kühlwagen der SS aus der Periode 1913 - 1916 Kit K-20 p4

Das Vorbildmodell entspricht deutschen Einheitstypen. Der Komplettbausatz besteht aus Gießharzteilen, mit Messinggußteilen, RP25 Radsätzen und NEM Kurzkupplungs-schacht. Der ideale Einsteigerbausatz.
BAUSATZPREIS: DM 50,- zzgl. Versand

Jetzt lieferbar: Bierwagen der HSM Kit K-11 p8 HSM Ausführung (1894 - 1921)

Der Bausatz besteht aus einem Kunststoffaufbau und Fahrwerk mit geätzten Messinggußteilen, sowie Federpuffer, RP 25 Radsätze und NEM KKK. BAUSATZPREIS: DM 50,- zzgl. Versand

Alle genannten Produkte aus dem Hause MK sind jetzt über den Länderbahn Shop erhältlich. Bitte bestellen Sie mittels Fax-Antwortformular, bzw. fragen Sie weitere Informationen zu diesen Produkten bei mir an.

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Lesezeichen

Leider steht mir dieses Mal nur wenig Platz zur Verfügung. Auf die folgenden Publikatione möchte ich Sie aber kurz hinweisen:

- in der Reihe 1 x 1 des Anlagenbaus aus dem Hause Merker sind zwei hochinteressante Hefte erschienen: Bahnbetriebswerk 1 (Heft VII) und 2 (Heft VIII) in denen unser Autor Jacques Timmermans seine Kunst beim Nachbau eines bayerischen Betriebswerkes zeigt. Ich kann Ihnen die Lekture der beiden Hefte sehr empfehlen!!!

- Vor kurzem ist das neue Hp1 erschienen, wieder einmal randvoll mit Modellbau der feinsten Art. Bei der Lekture hat man Mühe den Mund wieder zu schliessen.

- Als nächste Ausgabe der Reihe Miba Spezial wird ein Heft zur Digitalsteuerung von Modellbahnanlagen erscheinen. Zwar kenne ich den Inhalt noch nicht, aber ich vermute daß das Heft wieder randvoll mit aktuellen Tests, Vergleichen und Tips stehen wird. Jedem Einsteiger in dieses Thema kann ich diese Publkikation schon Mal warm ans Herz legen.

- Vom GeraNova Verlag erscheint schon seit geraumer Zeit die Lose-Blatt Sammlung “Wagen - Das Archiv der deutschen Reisezug- und Güterwagen”. Ich wollte Ihnen diese Sammlung heute kurz vorstellen, muß dies aber aus Platzmangel auf die folgende Ausgabe verschieben. Soviel schon heute: Die Sammlung zeichnet sich durch eine große
Vielfalt von unterschiedlichen Informationen aus, welche natürlich nicht nur Bezug auf die Epoche I haben. Dennoch habe ich schon einige sinnvolle Ergänzungen zu meinen Informationen in diesem Werk gefunden. Näheres hierzu im nächsten LBF.

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NEU: EXKLUSIV-DOPPELBAUSATZ


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Zwar kein neues eigenes Projekt, aber dennoch ein interessantes "Bastelangebot" kann Ihnen das Länderbahn Forum für das Jahresende anbieten: Zusammen mit der bekannten Firma Bavaria aus Roth bietet Ihnen das Länderbahn Forum den folgenden exklusiven Doppelbausatz an:

gebremster Güterzug-Begleitwagen, Typ J und ungebremster Großviehwagen, Typ O

Dieses einmalige Angebot wird es in dieser Zusammenstellung nicht anderweitig geben. Die beiden Modelle sind für Freunde der "alten Bayern" ein absolutes Traumangebot. Schliesslich fuhr in jedem Güterzug ein entsprechender Begleitwagen mit (den Bausatz des Güterzugbegleitwagens wird es von Bavaria voraussichtlich auch als Einzelbausatz geben) und die großen Rindviecher mußten natürlich auch entsprechenden transportiert werden.

Nachdem diese Modelle bisher nicht (oder nicht mehr) auf dem Markt erhältlich sind, sollten Sie schnell zuschlagen. Bei Interesse bitte per Post, email oder mittels dem beigefügten Fax-Formular reagieren. Bestellungen werden nach Eingangsdatum verarbeitet, wer zuerst kommt, bekommt zuerst…"

Die Auslieferung dieses exklusiven Doppelbausatzes ist für Ende Dezember 1999 geplant, wenn irgendwie möglich möchte ich gerne vor dem Weihnachtsfest ausliefern. Bitte deshalb rechtzeitig bestellen, damit die entsprechenden Stückzahlen vorbereitet werden können.

Der Preis für den Doppelbausatz beträgt DM 199,- zzgl. Versandkosten

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Neue Länderbahn-Modellbahnprodukte

 


Aktuelle Neuigkeiten aus dem Hause Christian Gohl

Vom schweizerischen Kleinserienhersteller G.B. modell erreichte uns der aktuelle Produktkatalog.

Als erste Serienlok stellt Herr Gohl die D4T vor, welche laut Angabe vom Hersteller sowohl durch Ihr Äußeres als auch durch die Fahreigenschaften überzeugen kann. Das Kleinserienmodell wird in Messinghandarbeit hergestellt. Faulhaberantrieb und RP25 Radsätze sowie NEM Kupplungsschacht sind nur einige der Eigenschaften dieser Lok. Der Preis beträgt sFr 2,120,-

Als weitere Neuheit ist das Model der Personenzuglok C3T, Baujahr 1890-1895 angekündigt, sowie ein traumhaft schönes Modell eines Stationsgebäudes der Gotthardbahn aus dem Jahr 1882. Ich hoffe zu diesem Modell in der nächsten Ausgabe mehr sagen und zeigen zu können.


Bayerische S 2/5 V von Micro-Metakit nun ab Lager lieferbar

Ein weiteres bayerisches Wunder der Lokbaukunst ist von der Edelschmiede Micro-Metakit nunmehr lieferbar: Die S 2/5 V wird in 5 Versionen (4 Länderbahn-Versionen) in einer einmaligen Auflage von 250 Stück ausgeliefert. Das Modell in Museumsqualität kostet DM 2,680,- und bietet nicht nur hervorragende Fahreigenschaften sondern auch ein voll detailliertes Vierzylinder-Vauclain-Triebwerk.

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